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Abmahnschutz, Rechtsschutz für Onlineshops

Rechtliche Risiken (wettbewerbsrechtliche Abmahnungen), finanzielle Risiken (Schadensersatzforderungen Dritter) und IT-Risiken (Eigenschäden/ Ransomware) sind häufig teuer und bedrohen schnell die Geschäftsexistenz eines Onlineshops. In diesem Zusammenhang ist es daher für Onlineshop-Betreiber von essentieller Bedeutung, diese Risiken mittels Abmahnschutz, Rechtsschutz-Lösungen möglichst effizient abzusichern.

Die meisten klassischen Rechtsschutzversicherungen schließen jedoch einen Rechtsschutz für diese Bereiche in der Regel aus. Rechtsschutz-Onlineshops.de hat Ihnen daher passende Spezialangebote zur Absicherung Ihres Online-Shops zusammengestellt und versucht (subjektiv) zu bewerten/ vergleichen:

Übersicht

Diese Herausforderungen werden häufig von den Unternehmern und Mitarbeitern im schlimmsten Fall gar nicht wahrgenommen oder erheblich unterschätzt.

Schutz vor/ bei Abmahnungen

Abmahnungen sind das Risiko, das sich mit Abstand am häufigsten realisiert. Allein im Jahr 2016 hat rund jeder vierte Onlineshop-Betreiber mindestens eine Abmahnung erhalten1. Rund 39% der Abmahnungen waren dabei mit Kosten von über 1.500 € verbunden2.

Häufige Abmahngründe sind unter anderem:

  • fehlerhaftes Widerrufsrecht
  • Markenrechtsverletzungen
  • fehlerhafte Preisangaben
  • fehlerhafte Produktkennzeichnungen
  • Urheberrechtsverletzungen
  • allgemeine Verletzung des Wettbewerbsrechts (DSGVO, …)
  • ..

In einer Befragung aus dem Jahr 2015 fühlten sich 47% der 1007 befragten Onlineshop-Betreiber durch Abmahnungen konkret in ihrer Existenz bedroht2.

Laut einer aktuellen Studie des Händlerbundes von März 20171

  • wurde im Vorjahr bereits jeder vierte Online-Händler (24%) abgemahnt
  • teure Abmahnungen (ca. 2.000 Euro) haben sich verdreifacht (14%) im Vergleich zum Vorjahr

Vor solchen Risiken schützen Vorsorge sowie Absicherung durch Abmahnschutz. In Punkto Vorsorge bieten sich auch Textvorlagen sowie aktuelle Hinweise auf Änderungen an, im besten Fall automatisch aktualisiert in Ihren Online-Shop.

Effektive Vorbeugung und Hilfe bei Abmahnungen bieten die Anbieter TrustedShops und Händlerbund mit Ihren Abmahnschutz-Angeboten:

Ausgewählte Leistungen TrustedShops ENTERPRISE Händlerbund Unlimited
Anzahl der abgesicherten Internetpräsenzen 8 unbegrenzt
Rechtssichere Texte mit Update-Service + +
Hilfestellung für die Einbindung der Texte + +
Dauerhaft persönliche Rechtsberatung via Telefon, Mail Nur Telefon Telefon und Mail
Soforthilfe bei bereits erhaltenen Abmahnungen + +
Shop-Tiefenprüfung inklusive detailliertem Fehlerprotokoll und persönlichem juristischen Ansprechpartner + +
Anwaltliche Vertretung bei allen Abmahnungen + (Kostenlos nur bei kostenpflichtiger Mitgliedschaft) + (kostenlos)

Details zum Abmahnschutz von TrustedShops

Details zum Abmahnschutz des Händlerbundes

Schadenersatzklagen

Stellen Sie sich folgende Fälle vor – die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen ähnliches passiert, ist höher als Sie denken! Wären Sie gegen daraus resultierende Schadensersatzklagen versichert?

  • Ihnen wurden Kreditkartendaten gestohlen.
  • Scharfkantige Knöpfe an einer von Ihnen verkauften Jeans zerschneiden einen Autositz des Kunden.
  • Sie verkaufen ein fehlerhaftes Computerbauteil, wodurch im Computer des Kunden nach dem Einbau ein Kurzschluss entsteht und seine Festplatte dadurch zerstört wird.
  • Sie kommen mit der Lieferung eines Produkts in Verzug, weil in Ihrem Lager ein Rohr bricht und alles unter Wasser steht.

Die möglichen Gründe für Schadensersatzklagen gehen weit über die Gründe für eine Abmahnung hinaus. Potenziell kann es sich dabei um immense Summen handeln und ohne entsprechende Versicherungen schnell zu einem großen Problem werden.

Die Lösung: Eine Versicherung gegen Haftpflichtrisiken und Vermögensschäden Dritter. Sehen Sie hier eine Auswahl möglicher Gründe für Drittschadensersatzklagen, gegen die sie mit einer exali Webshop-Versicherung abgesichert wären:

Gründe für Schadensersatzklagen Absicherung
Verletzung von Geheimhaltungspflichten +
Verletzung von Datenschutzgesetzen (z.B. nach Hackerattacke) +
Verletzung von gewerblichen Schutzrechten (z.B. Markenrechte, Domainrechte, Namensrechte, Urheberrechte etc.) +
Verstöße gegen Wettbewerbs- und Kartellrecht (z.B. durch unlautere Werbung) +
Produkthaftungsrisiken +
Betriebsstättenrisiken (z.B. für Mietsachschäden, Personenschäden bei Teilnahme an Messen, etc.) +
Rechtsverletzende Veröffentlichungen (im Onlineshop, Sozialen Medien etc.) +

Details zur Webshop-Versicherung von exali

Eigenschaden

Nicht alle Risiken im Onlinehandel haben mit Kunden oder Konkurrenten zu tun. Es kann auch auf vielfältige Weise ein Schaden nur für Sie und Ihr Geschäft entstehen:

  • Ihnen gehen sensible Daten verloren.
  • Sie werden Opfer einer DoS-Attacke, ihr Onlineshop ist nicht mehr erreichbar.
  • Ihnen wird auf einer Messe Ihr Laptop gestohlen.
  • Sie werden Opfer einer Cyber-Erpressung.
  • Ihre Büroräume brennen ab.

Auch gegen solche Risiken können und sollten Sie sich absichern. Insbesondere Cyber- und Datenrisiken sind im Online-Handel nicht selten – und die Folgen oft verheerend.

Im Falle von Eigenschäden nach Hacker-Angriffen, DDoS-Attacken, Computermissbrauch oder sonstigen Datenschutzverletzungen stellt die exali Webshop-Versicherung ihren Versicherten folgende umfassende Hilfestellung zur Verfügung (Auswahl):

Hilfestellungen Enthalten
Externe Computer-Forensik-Analysen zur Bestätigung und Ursachenermittlung einer Datenrechtsverletzung +
Gesetzliche Honorare externer Anwälte +
Information, Beratung und Kreditschutzdienstleistungen von Dateninhabern +
Krisenmanagement und Public-Relations-Maßnahmen zur Schadensminderung +
Externe PR-Berater zur Verhinderung, Beseitigung oder Verminderung eines Reputationsschadens +
Widerbeschaffung eigener schriftlicher Dokumente +
Wiedererlangung des Domainnamens +
Ersatz für Betriebsgewinn und fortlaufende Kosten nach DDoS-Attacke optional
Beratung im Erpressungsfall und Übernahme der Kosten optional
Ersatz von Eigenschäden durch betrügerische Handlungen eigener Mitarbeiter sowie Betrug Dritter optional

Details zur Webshop-Versicherung von exali

Praxisbeispiel: Vertragsabschluss und Informationspflicht

Am 28.04.2014 erging in der Frage des Vertragsabschlusses im Onlinehandel ein wichtiges und von vielen mit Spannung erwartetes Urteil des Amtsgerichts Köln. Darin ging es um die sogenannte „Button-Lösung“.

Worum geht es bei der „Button-Lösung“?

Die Präsentation von Waren in einem Webshop kommt, so der Urteilstext, der Auslage von Waren in einem Schaufenster gleich. Hieraus ergibt sich, dass der Kunde den ersten Schritt zum Vertragsabschluss machen muss: ein Angebot. Dieses Angebot entspricht der ersten von zwei, gesetzlich für einen Vertragsabschluss notwendigen, Willenserklärungen. Dem Urteil zufolge reicht es daher nicht aus, den Button zur Abgabe der Willenserklärung des Kunden mit „Kaufen“ zu betiteln, weil dieser Begriff keine eindeutige Zahlungsverpflichtung vermuten lässt, sondern Spielraum zur Interpretation eröffnet. Laut Urteil, ist eine rechtmäßige, da eindeutige Bezeichnung „Zahlungspflichtig Bestellen“. Oder eine gleichwertige Formulierung.

Andere Fragestellungen im Rahmen des Vertragsabschlusses betreffen das Widerrufsrecht, die Kosten für Hin- und Rücksendung oder auch die Informationspflicht des Webshop-Betreibers. Letztere umfasst beispielsweise alle „wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung“, Mindestlaufzeiten bei Laufzeitverträgen, den Gesamtpreis in übersichtlicher und nachvollziehbarer Form, sowie nicht zuletzt die Versand- und Lieferkosten. Und all dies muss dem Verbraucher kurz vor Bestellung deutlich aufgezeigt werden.

Die Nichteinhaltung oder mangelhafte Umsetzung dieser Regelungen kann schnell teuer werden: Da im Zweifelsfall kein Vertrag zustande kommt, droht nicht nur ein Umsatzausfall, sondern auch das Entstehen zusätzlicher Kosten für Personal und Rücksendung. Nicht zu unterschätzen sind Anwaltskosten im Falle von Abmahnungen und Rechtsstreitigkeiten, die sich schnell aufaddieren und besser durch einen Abmahnschutz abgesichert werden sollten.

Praxisbeispiel: Wettbewerbsrecht

Kreative Werbemaßnahmen und attraktive Angebote können durchaus das Zünglein an der Waage dafür sein, ob der Kunde sich für den einen oder anderen Anbieter entscheidet. Das gilt besonders für den Onlinehandel, der von der Loyalität seiner Kunden zu traditionellen Geschäften nur träumen kann: Der „digitale Kunde“ ist sehr flexibel und das nächste Angebot nur einen Klick entfernt. Da macht es Sinn, dem Kunden die Vorteile der Bestellung im eigenen Webshop schmackhaft zu machen.

Doch Vorsicht: Beworbene Angebote eines bestimmten Webshops, müssen echte Vorteile für den Kunden enthalten. Wer dem Kunden Zugeständnisse macht, die ihm im Onlinehandel rechtlich ohnehin zustehen, gaukelt nicht nur dem Kunden etwas vor, sondern muss auch mit dem Unmut der Konkurrenz rechnen. Die übliche Folge ist eine Abmahnung und die damit verbunden Kosten für Rechtsanwälte, ein Risiko das der Webshop-Betreiber nicht unterschätzen sollte, gibt es doch Anwälte, die sich auf die Abmahnung von Webshop-Betreibern spezialisiert haben und daher gezielt nach Fehlern suchen. Zudem ist dem klagenden Konkurrenten eventuell ein Schaden entstanden.

Diese Folgen lassen sich nur durch eine Kombination von präventiven Maßnahmen (rechtssichere Texte, Tiefenprüfung von erfahrenen Medienanwälten) sowie reaktiven Maßnahmen (juristische Vertretung im Fall einer Abmahnung) verhindern. Hier bietet sich ein Abmahnschutz von Anbietern wie TrustedShops an.

Fordern Dritte Schadensersatz durch unlauteren Wettbewerb hängt es davon ab, ob die entsprechenden Werbetexte von Anwälten im Vorfeld juristisch überprüft wurden (beispielsweise im Rahmen des Abmahnschutzes vom Händlerbund). In diesem Fall übernimmt die Haftpflichtkasse der betreffenden Anwälte die Folgekosten.

Wurde die Werbemaßnahme jedoch nicht im Vorfeld juristisch abgesichert, greift nur eine Webshop-Versicherung wie die der exali GmbH, die auch Drittschäden bei unlauterem Wettbewerb abdeckt.

Praxisbeispiel: Datenschutz, DSGVO

Die Daten der Kunden sind für jeden Webshop-Betreiber wertvoll, aber auch mit hohem Risiko behaftet. Heiß begehrt und zugleich schwer vor Diebstahl zu schützen, sind sie der heilige Gral im Onlinehandel.

Leider bieten sich vor allem in Deutschland umfangreiche Möglichkeiten durch zahlreiche Abmahnungen Kasse zu machen. Die 2018 eingeführte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zeigt dies leider erneut. Keine aktuelle Datenschutzerklärung, Google Analytics oder Google Webfonts, Facebook Tracking-Pixel, Social-Media-Buttons sind beliebte Ziele. Wieweit dies rechtlich tragfähig ist, ist durchaus umstritten, hilft Ihnen als Betroffener aber vorerst auch nicht viel weiter.

Weniger im Fokus, aber nicht minder ärgerlich: wer etwa einem Hacker-Angriff zum Opfer fällt, den erwarten hohe Kosten: Die Sicherheitslücke muss gefunden und beseitigt werden, dass kostet unter Umständen viel Zeit und verursacht hohe Personalkosten, denn die Arbeitszeit des Spezialisten ist nicht billig. Während dieser auf der Suche nach dem Fahler im Code ist, geht der Onlineshop natürlich offline, wenn er dies nach dem Angriff nicht schon ist (durch möglichen Sachschaden). Doch der „digitale Kunde“ wartet nicht, er klickt sich einfach zu einem anderen Shop und bestellt dort, Folge: Umsatzausfall.

Entsteht den Kunden ein finanzieller Schaden durch den Datendiebstahl, sind auch von dort Schadensersatzforderungen und Anwaltskosten zu erwarten. Auch in diesen Fällen hilft nur viel Eigenkapital oder die Absicherung über eine Webshop-Versicherung.

Die wachsende Bedeutung des Onlinehandels

Wachstum des Onlinehandels 2013Glaubt man den Statistiken, dann liegt ein gutes Stück der Zukunft des Einzelhandels im Onlinehandel: Allein 2013 wuchs dessen Anteil um 42 Prozent auf 39,1 Mrd. Euro und entsprach damit gerade einmal neun Prozent des gesamten Umsatzes von 433,2 Mrd. Euro. Das Potenzial ist also groß. Doch auch im Onlinehandel gilt: Potenzial birgt Risiken.

Die wachsende Bedeutung des Onlinehandels und die damit einhergehende Wandlung des Konsumverhaltens bringen neue Absatzmöglichkeiten und steigende Umsätze, werfen zugleich aber auch Fragen zum Umgang mit den „digitalen Kunden“ und zu deren Rechten auf.

Erst Mitte 2018 trat die neue EU-Verbraucherrechte-Richtlinie in Kraft, die für eine europaweite Vereinheitlichung und zugleich eine Stärkung der Verbraucherrechte sorgen soll. Besonders betroffen sind davon die Onlinehändler, zum einen durch die damit einhergehenden Veränderungen und Notwendigkeiten, zum anderen, da in einigen Bereichen sicher noch längst nicht das letzte Wort gesprochen wurde.

Übersicht beliebter Anbieter

Wir haben uns daher gängige Anbieter mit eher umfassenden Schutz genauer angeschaut, denn die Wahl ist hier durchaus eine Qual – die Entscheidung fällt mitunter nicht leicht. Es gibt aber natürlich noch weitere Anbieter, auch in Spezialbereichen. Sofern Sie hier Interesse haben, schreiben Sie uns, wir erweitern dann die Übersicht.

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